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Vorwürfe gegen Bundesanwaltschaft
Massive Kritik am rigiden Vorgehen der Bundesanwaltschaft gegen mehrere
linke Wissenschaftler hat die grüne Fraktionschefin Renate Künast geübt.
Verdächtige Begriffe und griffige Argumente gegen den Sicherheitsstaat
Am 31. Juli 2007 wurden Axel, Florian und Oliver nach einem versuchten
Brandanschlag auf MAN-Bundeswehrfahrzeuge in Brandenburg verhaftet.
Nach Hausdurchsuchungen wurde mit Andrej ein weiterer Linker
inhaftiert. Alle vier (und weitere) werden beschuldigt Mitglieder einer
‚terroristischen‘ Vereinigung, der ‚militanten gruppe‘ (mg), zu sein.
Im Oktober 2007 hob der Bundesgerichtshof (BGH) den Haftbefehl gegen
Andrej auf, Ende November hatten auch die Haftbeschwerden der anderen
Erfolg und sie wurden auf Kaution freigelassen. In einigen Monaten ist
mit der Anklageschrift zu rechnen. Noch in diesem Jahr soll der Prozess
vor dem Berliner Oberlandesgericht – dem Kammergericht – stattfinden.
Anwälte kritisieren anhaltende Verfolgung von G8-Gegnern
Ein Jahr nach den bundesweiten Razzien gegen Kritiker des G8-Gipfels
laufen noch immer Ermittlungen gegen insgesamt 41 Beschuldigte. Anwälte
der Betroffenen forderten gestern in Berlin die Einstellung der
Verfahren, die aus ihrer Sicht einzig der Ausspähung und
Einschüchterung der linken Szene in Deutschland dienen. Gleichzeitig
kritisierten die Juristen die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und
Verfassungsschutz in den Ermittlungen gegen ihre Mandanten.
Harte Kritik an Ermittlern
Linke werfen Behörden Rechtsübertretung vor. VON JANA SCHULZE
Mandantengespräche in Ermittlungsakten
Einstellung der 129a-Verfahren gefordert.
Justiz ignoriert Justiz
Ein Jahr nach Razzien bei Gegnern des G-8-Gipfels in Heiligendamm:
Bundesanwaltschaft ermittelt trotz Entzug des Mandats weiter gegen
angeblich Terrorverdächtige.
Vorwürfe gegen Bundesanwaltschaft. G8-Gegner fühlen sich gestalkt
Der Bundesgerichtshof hat Ermittlungen nach
Terrorparagraf 129a gegen G-8-Gegner zwar für unzulässig erklärt.
Dennoch gingen die Überwachungen weiter, so Anwälte.
Unverhältnismäßige Strafverfolgung
Sebastian Edathy auf www.abgeordnetenwatch.de:
Auch ich betrachte das Vorgehen der Strafverfolgungsbehörden im Fall von A. Holm als unverhältnismäßig.
Attac: Daten von Razzien vor G8-Gipfel löschen
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die Löschung sämtlicher
Daten aus Razzien vor dem G8-Gipfel in Heiligendamm vor einem Jahr
verlangt.
