militante gruppe

Die militante gruppe (mg) tritt seit 2001 auf. In einem Selbstportrait schreibt die Gruppe, dass sie sich durch ihre kontinuierliche militante Politik als Teil der außerparlamentarischen Proteste versteht, dass sie dabei ihre Aktivitäten nicht auf die legalisierten und normierten Spielwiesen begrenzt und dass sie auf der Basis eines sozialrevolutionären und antiimperialistischen Ansatzes perspektivisch für eine klassen- und staatenlose kommunistische Gesellschaftsform kämpft (mehr).

Die militante gruppe hat mit Texten und Aktionen eine Militanzdebatte angestoßen. Ihre schriftlichen Beiträge sind im Internet dokumentiert ("Dokumentation X").

Praktisch tritt die mg auf mit nächtlichen Brand- und Farbbeutelanschlägen auf staatliche Behörden und Fahrzeuge zu den Themen Sozialabbau, staatlicher Rassismus, Krieg, Militarisierung, Sicherheitswahn, Überwachung, politische Repression. Das über Jahre fortwährende Auftreten der militanten gruppe brachte Geheimdienste und Ermittlungsbehörden auf Trab. Diese wollten wissen, wer hinter dieser Gruppe steckt. So kam es zu §129a-Verfahren, jahrelanger Überwachung, Repression und Untersuchungshaft.

Weitere Informationen zur militanten gruppe gibt es auf Wikipedia.